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"Schreiben Sie mir bitte mal schnell einen Lebenslauf."

  • steffenhoenlinger
  • 6. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

In den letzten Wochen erreichen mich auf LinkedIn und über meine Website immer mehr Anfragen rund um das Thema "Lebenslauf schreiben" oder "Lebenslaufcheck". Ich freue mich darüber – wirklich. Denn es zeigt: Menschen wollen sich weiterentwickeln, sich klarer positionieren und ihre berufliche Geschichte bewusst gestalten.

Gleichzeitig möchte ich einen Gedanken teilen, der mir als Coach, früherer Geschäftsführer und Entscheider sehr wichtig ist: Ein Lebenslauf ist keine banale Aufgabe. Er ist kein „mal schnell aktualisiertes Dokument“. Und er ist weit mehr als eine chronologische Auflistung beruflicher Stationen.

Ich habe es in meinem Beitrag „Lebenslauf als Stärkenbuch“ bereits beschrieben: Ein guter Lebenslauf beginnt nicht mit Word oder einer KI-Applikation. Er beginnt mit Selbstklärung.

Mit der Frage:

  • Welche Stärken, Kompetenzen und Erfolge machen mich aus? 

  • Was davon ist wirklich relevant für meine Zielrolle? 

  • Und wie verdichte ich all das zu klaren, nachvollziehbaren Ergebnissen – mit Zahlen, Daten und Fakten?


Das ist richtig Arbeit. Darin steckt enorme Qualität. Und das ist ein Prozess, der Zeit, Reflexion und professionelle Begleitung verdient.

Coaching kann genau hier unterstützen. Nicht, indem wir „mal eben“ ein Dokument hübsch machen. Sondern indem wir gemeinsam herausarbeiten, was Menschen wirklich stark macht und wie diese Stärke sichtbar wird.

Das ist keine Klage. Ganz im Gegenteil. Es ist ein Hinweis. Mehr noch: ein Plädoyer für Wertschätzung! Für die eigene berufliche Geschichte und für die Qualität, die ein wirklich guter Lebenslauf braucht.

 

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