"Darf ich mal kurz Deine Brille aufsetzen?"
- steffenhoenlinger
- 23. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 23. Juni
Keine Sorge, es geht heute nicht um Sehstärken oder um all die vielen zu berücksichtigenden Facetten bei einem Brillenkauf. Nicht um Designerfassung, nicht um Feinschliff. Es geht einfach nur um den anderen Blick auf dieselbe Situation.
Vielleicht kennst Du das?
Manchmal starren wir so lange auf ein Problem, bis es aussieht wie ein Wandtattoo. Fest, unverrückbar und unverhandelbar. Und dann kommt ein Perspektivenwechsel! Und plötzlich wirkt alles leichter, logisch und vor allem machbar.

Warum das so gut funktioniert?
Ein Perspektivenwechsel ist wie ein gedanklicher Kurzurlaub. Du steigst für einen Moment aus Deiner eigenen Logik aus und schaust durch eine andere Linse. Nicht, um Dich zu verbiegen, sondern um mehr zu sehen. Coachees erleben dabei oft Überraschendes: Die Welt ändert sich nicht, aber ihre Haltung dazu.
Was das auslöst?
Neue Optionen tauchen auf, Konflikte verlieren Schärfe und Entscheidungen werden klarer. Und der innere Knoten, der eben noch stramm saß, wird plötzlich weich. Genau deshalb nutze ich dieses Werkzeug immer wieder: Ein Perspektivenwechsel bringt Menschen in Bewegung. Ohne Druck und ohne Drama.
Probier’s aus – jetzt sofort! Stell dir vor, Du setzt meine Brille auf. Was würdest Du sehen, was Du vorher übersehen hast? Welche eine Sache würdest Du heute anders machen? Mach genau das und beobachte, was passiert.
Am Ende ist es simpel
Manchmal reicht ein (kurzer) Brillenwechsel, um wieder klar zu sehen. Und der kostet nichts, außer ein bisschen Mut.

